Ein Spaziergang durch Marbach

"Deutsch schwer"

Wir, der Frauen-Gesprächskreis des Freundeskreises Asyl in Erdmannhausen, sitzen in trauter Runde unterhalb des Marbacher Torturms, genießen italienisches Eis und einen wunderschönen warmen Samstagnachmittag. Eigentlich müsste jetzt von uns ehrenamtlichen Deutschlehrerinnen der Satz kommen: „Bitte, formuliere einen vollständigen Satz!“ Aber das „Deutsch schwer“ wird mit so viel Inbrunst geäußert, dass wir nur verständnisvoll mit dem Kopf nicken. Dennoch sind wir stolz auf unsere Schülerinnen, denn wir können uns schon ganz gut mit ihnen austauschen, obwohl wir deutsche Frauen kein Wort arabisch oder Farsi verstehen.

Unsere Gruppe besteht aus der kleinen Shahid mit ihrer Mutter, weiteren Frauen aus Syrien, dem Libanon, Afghanistan und uns deutschen Frauen, die den Gesprächskreis initiiert haben und/oder eine Flüchtlingsfamilie als Patin betreuen.

Gestartet sind wir auf der Schillerhöhe. Dieser Teil von Marbach ist den meisten Flüchtlingsfrauen noch unbekannt, obwohl sie doch schon einige Zeit in Erdmannhausen leben.

Der ruhige, weite Park, die schöne Aussicht über das Neckartal und das imposante weiße „Schloss“ beeindrucken uns sehr, sodass wir sogar einen Blick in das Schillermuseum wagen und kurz den Schillersaal besichtigen. Der Dichter der Freiheit, Friedrich Schiller, der ebenfalls seine Heimat verlassen musste, gibt uns Anlass, etwas über die Geschichte Deutschlands zu erzählen. Dabei spüren wir, dass auch wir an eine sprachliche Grenze gelangen.

Auf unserem Weg in die Altstadt entdecken wir die Solartafel an der alten Stadtmauer Marbachs mit der Inschrift: „Der gebildete Mensch macht die Natur zu seinem Freund“. Wie erklären wir das Wort „gebildet“? Da hilft uns, dass wir uns auch mit einigen Frauen auf Englisch verständigen können. „Educated“, aber so ganz sicher sind wir dann doch nicht, ob diese Übersetzung das Wort Schillers in dessen umfassendem Sinne erklären kann.

Den Torturm besteigen wir dann auch noch. Nur wenige von uns trauen sich auf den kleinen Balkon hinauszutreten und in die Tiefe zu blicken. Aber so ein Rundumblick weitet unseren Horizont und macht Lust auf Neues.

 

Die Sprachgruppe des Freundeskreises Asyl in Erdmannhausen sucht weiterhin Menschen, die gerne bereit sind und auch Freude daran haben, geflüchtete Mitmenschen beim Deutschlernen zu unterstützen. Auch wenn diese schon einen Integrationskurs besuchen oder besucht haben, fehlt ihnen ein Gesprächspartner, der mit Ihnen Deutsch spricht.

 

Wichtig dabei, Sie bestimmen selbst Zeit und Umfang ihres Engagements.

 

Bei Interesse wenden Sie sich an Frau Lydia Brüchle, Telefon 07144-39403 oder E-Mail: ebruch@web.de

Ein Dankeschön gilt allen unseren unermüdlich tätigen Sprachhelferinnen und Sprachhelfern, die teilweise schon seit Monaten regelmäßig beim Deutschlernen helfen!

 

Mitarbeiter/innen gesucht für das Büchereicafé!

Sie möchten gerne etwas tun für unsere Geflüchteten, wissen aber nicht genau was? Sie sind ein kontaktfreudiger Mensch und mögen Gemeinschaft? Gerne laden wir Sie ein zu prüfen, ob das nichts für Sie wäre!

Worum geht es?

Der Freundeskreis Asyl in Erdmannhausen bietet seit November 2016 an jedem zweiten Donnerstag im Monat von 15 bis 17.00 Uhr eine Begegnungsmöglichkeit in der Ortsbüchereian (Ausnahme: Ferien). Das soll den Erdmannhäusern die Möglichkeit geben, Kontakt mit Geflüchteten aufzunehmen und diesen wiederum eine Chance, Erdmannhäuser Bürger kennenzulernen.

Was ist zu tun?

Zunächst kommen Sie einfach zum Schauen und Mittun. Oft sind helfende Hände und ein/e Gesprächspartner/in hilfreich, sei es dabei, Café zu servieren, Kontakt aufzunehmen, nach den Kindern zu schauen oder zum Schluss beim Aufräumen zu helfen. Backangebote werden gerne angenommen (fingerfood), doch es geht auch mit gekauftem Gebäck. Gerne können Sie später auch die Verantwortung für den einen oder anderen Café-Treff übernehmen.

Wie wird das Ganze organisiert

Die Bücherei stellt den Kaffeeautomaten, Tassen und Löffel. Ein Heißwasserkocher für Tee steht ebenso bereit. Mitzubringen sind einige Reservetassen, Milch, Tee und Gebäck, sinnvollerweise auch Servietten und eventuell ein Abtrocken-Handtuch. Für Kinder ist Mineralwasser hilfreich.Treffpunkt in der Bücherei (zwecks letzter Absprache mit den Bibliothekarinnen) ist um 14.45 Uhr.

Restliche Termine für das Jahr 2017

11. Mai / Juni entfällt wegen Pfingstferien / 13. Juli / August entfällt wegen Sommerferien / 14. September / 12. Oktober / 09. November / 14. Dezember

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schreiben Sie uns doch eine Mail und teilen Ihre zeitlichen Möglichkeiten mit (integration (at) fkae.de ). Auch per Telefonanruf erreichen Sie uns (07144-1308646).
Vielen Dank im Voraus! Sie erfahren zeitnah von uns, wann Sie eingeteilt sind. Natürlich können Sie bei allen Terminen einfach mal vorbei schauen.

 

Filmabend "Happy Welcome" im Calypso

 

Herzliche Einladung an alle Erwachsenen, Kinder & Jugendlichen: Film-Abend „Happy Welcome“ am Freitag 21. April 2017 im Calypso

Zusammen mit dem Freundeskreis Asyl veranstalten wir am Freitag 21. April 2017 ab 19 Uhr einen internationalen Kino-Abend im Calypso. Im Mittelpunkt steht der Dokumentarfilm „Happy Welcome“ – Ein Roadmovie über vier „Clowns ohne Grenzen“, die quer durch Deutschland zu acht Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge reisen.

Der Film erzählt von einer Reise voller Begegnungen mit Kindern und Erwachsenen aus Syrien, dem Balkan, Somalia, Nigeria und anderen Ländern. Und auch von den Treffen mit Helfern, Mitarbeitern und engagierten Bürgern. Während ihrer Auftritte sagen die Clowns den Kindern und Eltern, die bei uns auf Asyl hoffen: Welcome to Germany! Der Film zeigt dabei viel Humorvolles, aber auch bewegende Geschichten.

Ab 19 Uhr ist Einlass
Filmstart ist um 19.30 Uhr

Vor dem Film und danach gibt es internationale Snacks; am offenen Buffet darf sich jede/r kostenlos bedienen. Mitgebrachtes Gebäck oder Fingerfood ist willkommen, aber kein Muss. Das Calypso-Team verkauft Getränke und Popcorn.

Der Eintritt ist frei. Wer möchte, darf gerne etwas in die Spendenbox werfen, das Geld kommt jeweils zur Hälfte dem Freundeskreis Asyl und dem Jugendhaus zu Gute.

Arabischer Kochkurs im Calypso

Am Freitag, den 11. November, war es mal wieder soweit. Der Freundeskreis Asyl lud zum zweiten Mal zum arabischen Kochkurs ein. 13 Personen hatten sich angemeldet, darunter auch Einige, die beim ersten Kochkurs dabei waren und Frau Esmail freudig begrüßten.

Frau Esmail, die seit einem Jahr mit ihrer Familie in Erdmannhausen lebt, hatte sich einiges einfallen lassen. Drei arabische Gerichte wurden zubereitet, es waren arabisch Döner, Bienenhaus und zum Nachtisch ein süßer Kuchen (Kunafa).

Die Teilnehmer mussten gar nicht groß eingewiesen werden, jeder packte mit an, es wurde geraspelt, gerührt, geschnitten, zerdrückt, gebraten und geformt. Und ganz nebenbei gab es Gespräche über arabische Gewürze, die Inhaltsstoffe, der von Esmail selbst gemachte Mayonnaise und vieles mehr.

Wie von selbst entwickelten sich Kontakte und Gespräche und nach rund 2 Stunden konnte der Tische gedeckt werden und es hieß: Guten Appetit, auf arabisch: Saha Uhana. Die Helfer der arabischen Kochkunst  konnten diesen Abend mit einem wunderbaren  Essen beschließen. Wie sagte am Schluss eine Teilnehmerin? „Es war ein wunderbarer Abend in netter Gesellschaft und geschmeckt hat es köstlich!“

Ein Ansporn, einen solchen Kochkurs mit neuen Gerichten zu wiederholen. Danke an die Gemeinde Erdmannhausen, die uns die Räumlichkeiten im Calypso zur Verfügung stellten und auch an Frau Strähle, die Leiterin des Jugendhauses, die unsere Aktivitäten ebenfalls immer unterstützt.

Erdbeeraktion bei Obstbau Stirm in Rielingshausen

Es sah schon so aus, als ob es keine Erdbeerfelder mehr gibt, auf denen man selber pflücken darf. Welch ein Jammer! Wir wollten doch unseren Geflüchteten zeigen, wie diese Früchte in Deutschland wachsen und welche Leckereien deutsche Frauen daraus herstellen. Doch dann lud uns Herr Stirm ein. Am Donnerstag, den 23. 6. machten wir uns auf den Weg, bei 33 ° im Schatten: 4 Kinder von 1-9 und 7 Frauen. Es war Ramadan; das bedeutete für unsere muslimischen Frauen: nichts trinken, nichts essen, bevor die Sonne untergeht.
Doch die Erdbeerernte wartet nicht, bis der Ramadan vorbei ist. Herr Stirm, der uns mit einem kleinen Kaninchen auf der Hand erwartete, bemerkte, dass die Saison fast zu Ende sei. Es gab aber noch genug Früchte, die ihren Duft und ihre Farbe auf dem Acker verströmten. Während die kleineren Kinder noch jede Erdbeere zählten, die sie in die Schale legten, arbeiteten die Erwachsenen fleißig, um die Schätze zu bergen. „Endlich sehe ich einmal, wie diese Früchte wachsen,“ strahlte eine der Frauen, während eine Syrerin erzählte: „Wir kochen zu Hause auch Erdbeermarmelade.“
Bald waren die Gefäße gefüllt und wir betraten den Ladenraum, um zu bezahlen. Wie erstaunt waren wir, dass wir den ganzen Erntesegen geschenkt bekamen. Dankbar bargen wir unsere Früchte im Auto und starteten in die kühle evangelisch-methodistische Kirche in Erdmannhausen. Schnell war in der Küche für die Kinder eine kalte Erdbeermilch bereitgestellt, während die Frauen die Früchte vorbereiteten, um daraus Marmelade zu kochen. „Was, ihr kocht die Marmelade am selben Tag? Bei uns im Iran steht sie 2 Tage mit dem Zucker im Kühlschrank, um zu ziehen.“ Erklären mussten wir auch den Inhalt des Geliermittels. Gelatine aus Tierprodukten hätte es unseren muslimischen Frauen unmöglich gemacht, die Marmelade zu genießen. Doch zum Glück wird „Gel-fix“ aus Pektin und Ascorbinsäure gewonnen.
Bei guter Laune und unter fröhlichem Austausch waren bald viele Gläser gefüllt. Auch frische Früchte gab es noch reichlich zum Mitnehmen. So war es ein fröhlicher Nachmittag. Und die übrige Erdbeermilch wurde sorgsam in Flaschen gefüllt. Denn wenn es dunkel wird, darf man sie auch im Ramadan verzehren. Ein großer Dank gilt Familie Stirm.

Wilhelma-Besuch der Sprachgruppe

Zoo, was ist das? Am besten, man geht hin, und macht das Wort zu einem unvergessenen Erlebnis. Ist der Zoo doch eines der beliebtesten Ausflugsziele und gehört einfach dazu, wenn man hierzulande zu Hause ist. Die Sprachgruppe des Freundeskreises Asyl, Erdmannhausen hatte eingeladen. Kaum einer unserer Flüchtlinge, die in Erdmannhausen leben, hatte bisher von der Wilhelma gehört oder konnte sich etwas darunter vorstellen. Am Mittwoch letzter Woche, nachdem der Termin wetterbedingt nochmals verschoben werden musste, machten wir, eine zwanzigköpfige Gruppe, uns endlich auf den Weg. Wir, das waren Schüler unserer Deutschkurse, deren Familien und vier Helfer. Im Stuttgarter Bahnhof wurde es etwas hektisch. Wir fanden keinen funktionsfähigen Aufzug für unsere Kinderwägen. Die Väter und größeren Jungs wagten sich dann mit Kind und Wagen auf die Rolltreppe, und es ging gut. Im Zoo besuchten wir zuerst das Tropenhaus, da es draußen noch recht kühl und wolkenverhangen war. Insektenfressende Pflanzen lösten Erstaunen aus. Zum Beispiel die Schlauchpflanze, deren Blütenblätter eine glatte Röhre bilden, und wenn sich das Insekt daraufsetzt, rutscht es auf den Kelchboden und wird dort verdaut. Ob ein Finger auch für ein Insekt gehalten wird, na so genau wollten wir das dann doch nicht wissen. Das Aquarium mit Zitteraal und Co. alleine wäre dann schon ein Tagesausflug wert gewesen. Doch die Jugend verlangte alles zu sehen: Tiger, Elefanten, Giraffen und vor allem die Affen? Wie heißt dieses Tier? - Sprachunterricht auf eine andere Art. Die Sonne kam und es wurde richtig gemütlich warm, Jacken ausgezogen, die kleinen Kinder aus ihren Kinderwägen genommen und ein wahrer Schnelldurchlauf begann, denn für einen Tag ist der Zoo einfach zu groß.

Ein Stand von Mercedes Benz versprach dem Gewinner eine kleine Fahrt in einem Oldtimer aus dem Jahre 1886. Klar, zwei aus unserer Gruppe zogen das große Los und durften sich eine kleine Runde chauffieren lassen.

Für die Kleinsten war natürlich der Streichelzoo besonders interessant und die Erwachsenen genehmigten sich endlich eine Tasse Kaffee. Es war ein Tag, der uns die Sorgen vergessen ließ. Mitten in Stuttgart, ein so schönes Plätzchen, da laust einen doch der Affe!

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Spendern bedanken, die uns diesen Ausflug ermöglicht haben.

Freundeskreis Asyl organisiert arabisches Kochen

„Wann findet denn der nächste arabische Kochkurs statt?“ Mit dieser Frage und vielen Lobesbekundungen wurde Sheren Esmail von den Teilnehmern verabschiedet. Der Freundeskreis Asyl aus Erdmannhausen lud zum ersten Mal zum gemeinsamen arabischen Kochen am 8. Mai ins Jugendhaus Calypso ein.

Das Lernen sollte mal umgekehrt erfolgen. Nicht die Flüchtlinge lernen die Sprache, die deutsche Lebensweise und die deutsche Bürokratie kennen, dieses Mal wollten wir etwas über die arabische Kultur und ganz konkret deren Kochkunst lernen.
Sheren Esmail aus Syrien stellte uns zunächst die verschiedensten arabischen Gewürze und Saucen vor, bis es anschließend ans Arbeiten ging. Gemüse, Salat und Kräuter wurden geputzt, gewaschen, geschnitten und gehackt, Weinblätter wurden gefüllt und gerollt.
Zwischendrin gab es Zeit zum Plaudern. Auch eine kleine Teepause war möglich, bis dann so gegen 20 Uhr der Tisch gedeckt werden konnte. Sheren Esmail sagt von sich immer wieder, wie sehr sie das Kochen liebt. Diese Freude beim Zubereiten der Speisen übertrug sich auf uns. Und am Ende ganz besonders beim Verspeisen von Falafel, Salat und gefüllten Weinblättern. M. ein „unbegleiteter minderjähriger Flüchtling“ aus Damaskus, der seit 2 Wochen bei einer Familie in Erdmannhausen lebt, antwortete auf die Frage „wie schmeckt es Dir?“ …“wie bei Mama“. Ein besseres Lob konnte keiner von uns am Ende aussprechen.

Fazit: Unbedingt Wiederholen! Unser Dank geht an Bürgermeisterin Birgit Hannemann, die sofort auf unsere Anfrage reagierte und das Jugendhaus als möglichen Raum für den Kochkurs vorschlug. Ebenso geht unser Dank an die Jugendhausleiterin Clara Strähle, die uns tatkräftig unterstützt hat und von der Idee begeistert war. Ebenso danken wir Sheren Esmail und ihrer Tochter Sana, die uns kompetent und mit viel Liebe in die arabische Küche einwies.

Gärtnereiverkauf

Backwaren, frisch und duftend, herzhaft und salzig, süß und verführerisch. Gute schwäbische Flachswickel neben Zuckersüßem aus der türkischen Backtradition. Gefüllte Weinblätter, Schafkäse-Schneckennudeln, Spinattaschen, Börek, Humus, feine syrische kleine Küchlein mit Dattelmus gefüllt. Das Wasser konnte einem im Mund zusammenlaufen, auch wenn das Frühstück noch keine Stunde her war. Aber wir wollten ja eigentlich alles den Kunden der Gärtnerei Gruber anbieten, nicht selber essen! Na, ein bisschen zur Probe kosten, damit man bei der Auswahl besser beraten kann, das ist wohl erlaubt und macht Sinn!
Das April-Wetter meinte es gut mit uns: kein Regen, Sonnenschein und erträgliche Temperaturen. Der Blumen- und Pflanzen-Einkauf wurde von vielen Kunden mit einem Imbiss vor Ort abgeschlossen. Anregende und interessante Gespräche gab es „gratis“ dazu. Nach und nach leerten sich die Platten und Schüsseln und das Kässle wurde, auch dank großzügiger Spenden der Kundschaft gut gefüllt. Eine, angesichts der Menge der Köstlichkeiten spontan eröffnete kleine „Filiale“ in der Ortsmitte trug mit dazu bei, dass gegen Mittag alle Teller, Platten und Schüsseln geleert waren. Allen, die organisiert, mitgeholfen, gebacken und „verkauft“, gekauft und gespendet haben ein herzliches Dankeschön. Ein ganz besonderes Danke vom Freundeskreis Asyl gilt der Familie Gruber für ihre Gastfreundschaft und Familie Aydin fürs spontane Bereitstellen eines kleinen "Filialen-Platzes".

Führerschein Asyl

Am Freitag, den 22. April, fand sich in der alten Kelter in Affalterbach eine Gruppe von ca. 40 Menschen ein, die gewillt waren, sich fit zu machen für die Arbeit mit Flüchtlingen. Die Einladung ging von Frau Priester aus, der Vorsitzenden der Asylgruppe in Affalterbach - und da gab es noch Platz für uns beide aus Erdmannhausen. Durchgeführt wurden die Teilreferate von den Damen der ökumenischen Fachstelle Asyl, S. Maier-Lidle vom Kreisdiakonieverband Ludwigsburg und Martha Albinger von der Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz. Muss so eine Schulung noch sein, wenn man schon über ein Jahr mit Flüchtlingen zusammenarbeitet als Pate oder Sprachhelfer? Oh ja, es war sehr aufschlussreich und hilfreich. Und man kann manches falsch machen, wenn man nicht Bescheid weiß. Drei Module standen zur Schulung an: *Die Rechtslage der Flüchtlinge in Deutschland *Interkulturelle Kommunikation und *Möglichkeiten und Grenzen des ehrenamtlichen Engagements. Daneben erhielten wir Informationen über Unterstützung durch das soziale Netzwerk. Mal ging es um Wissensvermittlung über rechtliche Aspekte des Themas Asyl, mal näherten wir uns im Rollenspiel dem Thema „interkulturelle Kommunikation“ an oder tauschten uns aus zu Erlebnissen mit Migranten oder in fernen Ländern. Zwischendurch wurden wir mit schwäbischem Hefezopf und türkisch-arabischer Pide bewirtet, gesponsert von der Gemeinde Affalterbach. Nach 8 Stunden hielten wir unser Zertifikat stolz in der Hand. „Wir haben den Deckel.“

Nachbericht über das Café International

aus der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 22. März 2016:

Neuer Flyer

Unseren neu erstellten Flyer mit Informationen zu den Arbeitsgruppen und zum Freundeskreis finden Sie hier zum Download.